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 Bilanz einer Lüge

 


Stimme zum Buch

Vielen vielen Dank für Ihr neues Buch nebst Widmung.
Trotz aller Hektik habe ich es sogar auch schon gelesen. Und ich darf feststellen, wie guter Wein (angeblich) werden auch Sie mit dem Alter immer besser. Das Buch ist ehrlich und wirklich und ohne Schmu Ihr bestes. Die Passagen vom 2. Weltkrieg sind besonders gut geraten, meine Hochachtung, damit müssen Sie sich echt nicht verstecken. Und auch der Ich-Erzähler Darius plaudert jetzt noch flüssiger daher. Je länger der aus seiner Steuerberaterkanzlei weg ist, desto besser bekommt es ihm...

(Ass. jur. Anne Ueberfeldt,
GFin der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz)

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In der Zeitung

  Hörprobe

 

Interview auf Antenne 88.3

 

 

Darius Schäfers fünfter Fall: Rätselhaftes aus Rheinhessen – Hochspannung nicht nur für Steuerprofis! 

 Darius Schäfer, Steuerberater im (Un)Ruhe-stand, könnte ein beschauliches Leben auf seinem Anwesen in den Hügeln der rhein-hessischen Schweiz führen. Doch das süße Nichtstun entspricht nicht seinem Naturell und so verstrickt sich der Hobby-Kriminalist in einen Fall, der in den dunkelsten Jahren der deutschen Geschichte wurzelt.
Gero Arnold, Druckereibesitzer und Sohn einer ehemaligen Mandantin, ist verzweifelt. Sein Unternehmen steht vor dem Ruin, weil Aufträge sabotiert werden und langjährige Kunden abspringen. Außerdem gehen anonyme Anzeigen wegen Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit gegen ihn ein. Arnold ist sich sicher: Dahinter kann nur sein Konkurrent Dieter Knober, ebenfalls Druckereibesitzer in der Region, stecken.
Darius Schäfer ermittelt und gerät in ein Verwirrspiel aus brauner Gesinnung, mysteriösen Familiengeheimnissen und widersprüchlichen Indizien. Nichts scheint zueinander zu passen und auch privat verliert Schäfer den Boden unter den Füßen. Dann geschieht ein Mord und Darius beginnt, die Puzzleteile dieses Falles zu einem stimmigen Bild zu kombinieren, wobei auch seine eigene Geschichte eine entscheidende Wendung erfährt.

Leseprobe (Manuskriptfassung):

„Kennen Sie den Konkurrenten Ihres Mannes, Gero Arnold? Den Chef der BEWAG Druckerei?“
„Ich vermute, dass mein Mann ein gewisses Interesse an dem Unternehmen hat. Er bezieht mich allerdings nicht mehr in seine Pläne ein, seitdem … egal. Nein, den Herrn Arnold kenne ich nur von Hörensagen. Ich weiß, dass er vor einiger Zeit bei einer öffentlichen Veranstaltung ein berufliches Ethos seiner Branche eingefordert haben muss, keine Geschäfte mit NPD, DVU und ähnlichen Vereinigungen zu machen. Das stand dann auch in der Zeitung. Mein Mann war stinksauer auf ihn. Er hatte das persönlich genommen.“
„Das war ja wohl auch auf ihn gemünzt“, mutmaßte ich.
„Und es kann sein, dass wir uns einmal bei irgendeinem offiziellen Empfang begegnet sind. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern. Aber was ist mit ihm oder seiner Druckerei?“
Meine Antwort blieb im Ansatz stecken, da mein Handy klingelte. Ich sah sie fragend an.
Wieder ihr flüchtiger Blick auf ihre Uhr. „Nehmen Sie das Gespräch ruhig an“, forderte sie mich auf. „Ich steige solange aus.“ Täuschte ich mich oder klang ihre Stimme gepresst?
››Wenn man vom Teufel spricht‹‹, fuhr es mir den Sinn, als auf dem Display der Name des Anrufers erschien: Arnold, Gero.
Ich drückte die Annahmetaste. „Das trifft sich ja gut“, eröffnete ich im Überschwang das Gespräch. „Mit wem meinen Sie wohl habe ich eben ein …“
„Sie müssen mir helfen!“, es war Gero Arnolds Stimme, auch wenn sie schwer zu verstehen war. „Der Knober … er will mich umbri…“
Sein Hilferuf endete in einem gurgelnden Stöhnen. Im Hintergrund war eine wutverzerrte Stimme zu vernehmen: „Jetzt mach ich dich fertig, du ekelhafter Nestbeschmutzer. Du willst es ja nicht anders. Ich habe es oft genug im Guten versucht. Ich lasse mir von dir doch nicht alles kaputt machen. Jetzt ist endgültig Schluss. Du wirst …“

weiter? dann zur Hörprobe

 

 
 
 
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